Witches Trail die polnische - Grenze zu Tschechien - Führung

Die Wegfarbe auf der polnischen Seite ist schwarz
Gesamtlänge: 233 km (96 km auf der polnischen Seite und 138 km auf der tschechischen)
Verlauf: Paczków – Pomianów Dolny - Lubiatów – Ligota Wielka – Sarnowice – Otmuchów – Ulanowice – Grądy – Rysiowice – Karłowice Wielkie – Słupice – Nowaki – Radzikowice – Sękowice – Nysa – Konradowa – Wyszków Śląski – Niwnica – Domaszkowice – Wierzbięcice – Kępnica – Hajduki Nyskie – Stary Las – Nowy Las – Charbielin – Jarnołtówek – Skowronków – Konradów – Głuchołazy – Zlaté Hory – Rejvíz – Česká Ves – Jeseník – Vernířovice – Sobotín – Velké Losiny – Rapotín – Šumperk – Mírov – Mohelnice

Der „Weg der Hexen" ist im Jahr 2006 auf der tschechischen Seite entstanden und der Initiator des Projekts war die Vereinigung von dem Reiseverkehr für Touristen „Jeseniky". Im Jahr 2009 wurde der Weg im Auftrag des Landkreises in Neiße auf der polnischen Seite im Rahmen des Projekts „Auf dem Weg der Hexen durch das Tschecho-Polnische Grenzgebiet" im Rahmen des Programmes POWT Tschechien-Polen 2007-2013 gekennzeichnet und festgelegt (Der Weg wurde durch den Landeskundler Kazimierz Staszkow aus PTTK in Neiße bestimmt). Darüber hinaus wurden auf der polnischen Seite des Weges 10 Informationsschilder über die Geschichte der Hexenverfolgung auf dem polnisch-tschechischen Grenzgebiet gesetzt, sowie ein Fremdführer mit einer Landkarte wurde herausgegeben. Zu einem wichtigen Element wurde auch die Erstellung einer ständigen Museumausstellung über die Hexenverfolgung im Museum in Neiße. Im Jahr 2010 bestimmten der Landkreis in Neiße und der Touristische Radfahrerclub KTUKOL aus Glucholaz eine Regionale Touristische Radfahrerabzeichnung „Auf dem Weg der Hexen" in zwei Stufen. Die Regeln der Abzeichnung sowie die Erhalts-Bedingungen befinden sich auf den Seiten des Landkreises in Neiße www.powiat.nysa.pl und des KTK Ktukols www.ktukol.pl.

Der Weg der Hexen beginnt in Paczkowo beim Henkerhaus, wo sich die Henkerkammer (Izba Kata) befindet, die eine Art von mini Freilichtmuseum ist, das den Wohnraum des Scharfrichters aus Paczkow darstellt.

paczkowPaczków (Patschkau) – Eine Stadt die am Anfang des XIII Jahrhunders entstanden ist. Im Jahr 1254 wurde hier eine Burgfestung errichtet, die die Grenze beim Herzogtum in Neiße – Otmuchowo vor den tschechischen und schlesischen Herzogtümern schützen sollte. Die Stadt war dem flämischen Gesetz unterteilt und mit ihrem Gründungsakt hat sie viele Privilegien erhalten. (u. a. das Recht Bier zu brauen). Es entstand eine Stadt mit einem klassischen mittelalterlichen Straßenverlauf, umgeben von Steinmauern mit 19 Schalentürmen mit der Länge von rund 1.200 m und einer Höhe von 9 Metern. Die Befestigungen in Paczkowice sind bis heute einige der am besten erhaltenen Stadtbefestigung in Polen. Den Eintritt in die Renaissance Stadt bewachen Tor-Türme: Kłodzka, Wroclawska (jetzt zum Besichtigen), Ziębicka und die spätere aus dem Renaissance – Neiße. Die Befestigungseinrichtungen machen, dass Paczków heute als "polnische Carcassonne" bezeichnet wird. Weitere Sehenswürdigkeiten sind: in der ersten Hälfte des XVI Jahrhunderts das auf Befehl des Bischofs Baltazar Prmnitz gebaute Rathaus mit einem 48-Meter-Renaissance-Turm und neoklassische Miethäuser aus der Renaissance- und Barrockzeit, die Kirche des Evangelisten Johannes aus dem XIV Jahrhundert, die ein Beispiel der gotischen Verteidigungstempeln mit einem einzigartigen Kirchenbrunnen "Tatarska" darstellt und das Fachwerkhaus eines Henkers (jetzt die Touristeninformation). Eine der größten Attraktionen der Stadt ist das Gas-Museum mit einer einzigartigen Sammlung von Gaszählern.

Pomianow Dolny – Ein Dorf errichtet im Jahr 1261, gehörte bis zur Hälfte des XVIII Jahrhunderts dem Herzogtum in Neiße an, heute liegt es auf dem Gebiet von der Woiwodschaft Niederschlesien an. Wichtigste Objekte sind: Die in barock, im Jahr 1725, errichtete Kirche des hl. Franz Xavers, die im Jahr 1803 in eine neoklassische Kirche umgebaut wurde. Vor der Kirche befindet sich eine späte Barockfigur des heiligen Johannes Nepomucen aus dem XIX Jahrhundert, bei den Straßen befinden sich Kapellen aus dem XIX Jahrhundert, die Ruinen eines Barockpalasts aus dem XVIII Jahrhundert zusammen mit den Ruinen eines Mausoleums aus dem Ende des XIX Jahrhunderts und ein Komplex einer alten Mühle aus dem XIX Jahrhundert – heute ist es ein Lager und Futterwerk.

lubiatowLubiatow – ein Dorf, das im Jahr 1335 erwähnt wurde mit einem wertvollen Denkmalkomplex: Die Kirche des hl. Lawrence und Nicholas, die im Jahr 1302 erwähnt wurde, auf deren Platz sich ein in der zweiten Hälfte des XVIII Jahrhunderts errichtetes spät Barockgebäude, das mit Teilfragmenten der Kirche gefertigt wurde, befindet. Im Kirchenturm befindet sich eine gotische Glocke aus dem Jahr 1497 und in der umgebenden Mauer von der Kirche gibt es ein Sühnekreuz. Neben der Kirche befinden sich die Ruinen eines Renaissance-Herrenhauses ca. aus dem Jahr 1600, das gegen das XIX Jahrhundert umgebaut wurde. Im Dorfgebiet blieben viele Bildstöcke und Kreuze erhalten. Bereits außerhalb des Dorfes, auf dem Weg nach Nordosten, gibt es ein Sühnekreuz.

Ligota Wielka – Ein Dorf, das im Jahr 1261 erwähnt wurde. In dreißiger Jahren des XX Jahrhunderts in Verbindung mit dem Bau des Sees in Otmuchowo, der untere Teil des Dorfes wurde überflutet. In Zeiten des zweiten Weltkrieges gab es hier ein mittelgroßes Arbeitslager für jugo-slawische Gefangene. Im Dorf befindet sich eine aus dem Jahr 1929 Mater Dolorosa Kirche, die der Barockarchitektur ähnlich ist, mit der Kopie von Michelangelos Pieta.

Sarnowice – Ein Dorf, das im Jahr 1261 erwähnt wurde. Heute ist es ein Tourismus- und Freizeitzentrum am See Otmuchowo mit zahlreichen Bauernhöfen. Beim See befindet sich der Hauptsitz des Yacht Clubs "OPTY" und ein Angelbootshaus PZW. Im Dorf gibt es eine Kapelle Der Muttergottes vom Rosenkranz aus dem XIX Jahrhundert.

otmuchowOtmuchow – Die Geschichte der Stadt und vor allem ihre Anfänge sind mit der Geschichte von Schlesien und Breslauer Bischöfen untrennbar. Bereits im Jahr 1155 gab es hier die in der Breslauer Bulle erwähnte Kastellanei, durch die die Stadt Otmuchow, auf der Basis des flämischen Rechts aus dem Jahr 1374, entwickelt wurde. Bis zum Jahr 1810 blieb Otmuchow in den Händen von Bischöfen aus Breslau und war ein Teil des bischöflichen Herzogtums Neiße. Omtuchow wurde immer wieder von den Hussiten überfallen und zerstört, was zu dem Verlust von vielen Festungen und der Notwendigkeit, die Stiftskirche nach Neiße zu übertragen, führte. Die Schäden, verursacht durch schlesische Kriege und die Nähe von Neiße und Paczkow führten dazu, dass Otmuchow nie zu einer bedeutenden Großstadt wurde. Seine Blütezeit ist mit der Zwischenkriegs verbunden, wo die Nähe des gebauten Wasserreservoirs viele Touristen anzog und die Stadt als ein touristisches Zentrum geprägt wurde. Bei dem Aufenthalt in Otmuchów ist es Wert die interessante Architektur und wertvolle historische Gebäude zu beachten. Eines der wichtigsten ist die bischöfliche Gotik- und Renaissanceburg. In der zweiten Hälfte des XVII Jahrhunderts wurde die Burg in eine barocke Residenz der Bischöfe aus Breslau umgewandelt. Zu den Überresten dieser Rekonstruktion gehört die einzigartige "Pferde Treppe" (Kanskie schody) im Treppenhaus. Teilweise während den Kriegen von Schlesien zerstört, wurde sie wieder in der Mitte des XIX Jahrhunderts von Wilhelm Humboldt aufgebaut. Als sie vor dem Zweiten Weltkrieg an die die Bedürfnisse von Touristen angepasst wurde, erfüllt sie diese Rolle noch heute. Ein weiteres wertvolles Denkmal in Otmuchów, ist das Renaissancerathaus, welches im Jahr 1538 durch die Stiftung von Bischof James von Salza gebaut wurde. Sein heutiges Aussehen stammt aus dem Jahr 1817.
In der Ecke des Rathauses befinden sich Sonnenuhren aus dem Jahr 1575, die vom Bischof Martin Gerstmann gegründet wurden und die zwei Wappen, eine von der Stadt und die andere von den Bischöfen, tragen. Bemerkenswert ist auch die Sakralarchitektur, die u. a. von folgenden repräsentiert wird: Barockkirche St. Nikolaus und Franz Xaver mit den Gemälden von Michael Willmann und den Polychromien von Karl Dankwart, neugotische Friedhofskirche St. Anna oder die von Anthony von Jörg im Jahr 1734 erstellte Mariensäule, die sich auf dem Markt in Otmuchow befindet.
Zu den Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer zählt bis heute der gotische Torturm "Nysa" oder "Wrobel" genannt, der einst ein Stadtgefängnis war.
Die Tatsache, dass die Stadt einen Henker hatte, beweist ein einzigartiges Denkmal der "Frau des Henkers" – das sich auf ulica 1. Maja befindet. Die teilgelöschte Inschrift lautet: ". Ich, Christopher Kuhn, der Henker, habe befohlen die Skulptur zur ewigen Herrlichkeit Gottes und zum Ehren von Anne Catherine Helbranin, meiner Frau und meiner Haushälterin, zu bauen". Seit dem Jahr 1620 gab es in Otmuchów eine Folterkammer und der Henker gehörte der Gilde in Neiße an. Der erste Henker war Wolf Bohmichen. Die Arbeit ging über viele Generationen bis zur Mitte des XIX Jahrhunderts vom Vater auf den Sohn über. Dank diesem Gewerbe konnten sich in Otmuchów zwei Familien erhalten.

ulanowiceUlanowice – ein altes slawisches Dorf, das vor dem Jahr 1300 dem polnischen Gesetz unterteilt war. Hier befindet sich ein Palastkomplex, welches aus einem Barockpalast, einen Gutshof und einem Park mit einer Barocksäule aus dem Jahr 1724, welche mit einer Jesusfigur bekrönt ist, besteht.

Grądy – Ein Dorf, das als Hermansdorf, Herzmantowitz, Eherzen im Jahr 1300 erwähnt wurde. Beim Teich, in der Richtung zu Laskowice, gibt es eine Fischerei mit gastronomischen Einrichtungen.

rysiowiceRysiowice – Ein Dorf, das in der ersten Hälfte des XIII Jahrhunderts als ein Ritteranwesen entstanden ist. Im Jahr 1860 wurde hier ein prächtiger Palast errichtet, der Merkmale von romantischen und eklektischen Architektur beinhaltet, zusammen mit Elementen der Neorenaissance, des Neobarocks und sogar der Neuromantik. Der Palast ist von einem Park aus dem XIX Jahrhundert umgeben, in dem sich ein Mausoleum aus dem Umbruch des XVIII und XIX Jahrhunderts befindet. Der Palast ist ein Privateigentum und nicht zum Besichtigen erlaubt.

karlowiceKarłowice Wielkie – Ein Dorf, das im Jahr 1244 als Villa Karlouicz erwähnt wurde. Hier befindet sich eine St. Maria Magdalena Kirche, die zu den wertvollsten in dieser Gegend zählt. Erstmalls wurde sie im Jahr 1244 erwähnt, die jetzige Barockkirche wurde aber im Jahr 1758 errichtet. Der Innenraum hat eine reiche Barock- und Rokokoausstattung und -möblierung. An der Kirchenwand befindet sich Renaissancegrabstein aus der 2. Hälfte des XVI Jahrhunderts und ein Epitaph aus dem Jahr 1820. Auf dem Weg nach Kamiennik gibt es eine Barockskulptur des St. Johannes von Nepomuk aus dem XVIII Jahrhundert. Edward von Grützner, der Autor von Porträts, Stillleben und Illustrationen für die Werke von Shakespeare wurde in Karłowice geboren. Seine Bilder sind auch heute von Kennern beliebt, und sie sind in vielen Sammlungen und Museen zu finden.

Słupice – Ein Dorf, welches als ein slawischer Stamm entstanden wurde. Vor dem Jahr 1300 wurde die Gesetzgebung nach Deutschland verschoben. Im Dorf befindet sich eine Kapelle aus dem XIX Jahrhundert mit neogotischen Merkmalen.


nowakiNowaki - Ein Dorf, das im Jahr 1291 erwähnt wurde. Auf dem Fluss Korzkiew, in der Nähe des Dorfes, wurde ein Friedhof der Lausitzer Kultur entdecket, sowie eine frühere mittelalterliche Siedlung, die aus dem X bis XIII Jahrhundert stammen könnte. Im Zentrum des Dorfes gibt es eine St. Andrew Kirche, die im Jahr 1335 erwähnt wurde. Im Jahr 1505 wurde an ihrer Stelle eine neue, mehrmals umgebaute, mit Teilen von Stilmerkmalen, errichtet. Sie wurde 1945 verbrannt und im Jahr 1975 wieder aufgebaut. Die Kirche ist von einer im XVI Jahrhundert gebauten Stein- und Ziegelmauer umgeben. Über die Straße, gegenüber der Kirche, gibt es ein mittelalterliches Sühnekreuz. Im Dorf gibt es ein Steinhaus aus dem XVIII Jahrhundert mit einer eingemauerten Kartusche mit dem Wappen des Bischofs Philip Schaffgotsche, datiert mit 1758.

lubiatowRadzikowice – Ein Dorf, das im Jahr 1145 als Radzicowvicz oder Steffensdorf erwähnt wird. Im Dorf gibt es eine St. Bartholomew Kirche, die im Jahr 1335 erwhnt wurde. Im Gotikstil errichtet, im Jahr 1600 auf den Renaissancestil umgebaut. Die Kirche ist von einer Steinmauer aus dem XVI/XVII umgeben, direkt neben dem Haupteingang gibt es eine barocke Mariensäule aus 1686. Beim Pfarrhauszaun gibt es eins von zwei Büßerkreuz, das zweite ist bei der Kirchenmauer. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es hier einen Flugplatz und während des Krieges einen kleinen Arbeitslager, wo Gefangene aus Polen und Großbritannien gehalten wurden.

sekowiceSękowice – Ziegel, einschiffige Kapelle aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.

nysaNeiße - die Lage der "neuen" Stadt, dem flämischen Recht unterteilt, stammt aus 1223, neben der alten frühmittelalterlichen Siedlung, deren Errichtung Boleslaw Krzywousty zugeschrieben wird. Der Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war der Erwerb der Kastellanei, aus Otmuchowo-Neiße, von den Bischöfen aus Breslau. Die Gesamtmachtergreifung, auch der weltlichen, von den Ländern in Neiße und Otmuchowo gab es im Jahr 1290, was der Anfang des Herzogtums in Neisse von Bischöfen aus Breslau war, welches bis 1810, bis zu der Säkularisierung von Kirchengüter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III, überstehen konnte .

Das XV Jahrhundert brachte eine riesige Entwicklung der Stadt in sich, auch in Bezug auf die Architektur. Es wurden viele Gebäude errichtet, darunter die St. Jakob und Agnes Kirche, der 90 Meter hohe Rathausturm und die St. Barbara Kirche. Bereits seit dem Mittelalter war Neiße ein wichtiges Zentrum für Bildung und Wissenschaft. Ab 1417 gab es hier eine Konfessionsschule, die später in ein Gymnasium umgewandelt wurde. Im Jahr 1622 wurden Jesuiten in die Stadt gebracht und man begann mit den Bemühungen eine Universität zu errichten. Dokumente zeigen, dass der Bischof ein Kolleg bauen wollte, welches alle Jesuiten Fakultäten haben sollte. Die direkte Versorgung von Bischöfen aus Breslau sollte bei der Erstellung und dem Betrieb der künftigen Universität helfen. Leider brach der dreißigjährige Krieg die Tätigkeiten von Bischöfen und der Jesuiten ab. Anstelle einer großen Jesuitenuniversität wurde ein Kolleg errichtet, das "Carolinum" hieß, in dem u. a. Christopher Scheiner unterrichtete, der Entdecker von Sonnenflecken. Auf der Schülerliste findet man unter anderem Michael Korybut Wiśniowiecki, den späteren König von Polen. Auf der Wende des XVII und XVIII Jahrhunderts wurde die Stadt im Barockstil erweitert, als Beispiel dienen die St. Peter und Paul Kirche mit dem Kloster des Heiligen Grabens. Ab 1740 wurde die Stadt durch Preußen regiert, die Neiße in eine der wichtigsten Festungen in Schlesien verwandelt haben. Im Jahr 1807 wurde die Stadt von Napoleon belagert. Als eine Erinnerung an diese Ereignisse kann man eingemauerte Kanonenkugeln in der Wand der Stadthauswaage sehen. Das Ende der Festung in Neiße gab es im Jahr 1889. Seitdem wurde die Stadt zum Verwaltungs- und Kulturzentrum des südlichen Opoles. Heute ist Neiße eines der schönsten Städte in Schlesien mit zahlreichen Denkmälern.

Kleinere St. Jakob St. Agnes Basilika
Ihre Geschichte reicht in die Anfänge von Neiße zurück. Die jetzige gotische Form verlieh ihr Meister Peter aus Zabkowice in den Jahren 1400-1430. Im Tempel befinden sich u. a. der wichtigste Grabmalskulpturkomplex in Schlesien und Reliquien der Seligen Maria Luisa Merkert. Neben der Kirche gibt es einen unvollendeten Glockenturm, an dessen Spitze sich seit Anfang 2005 eine freie zur Besichtigung Schatzkammer des heiligen Jakobs befindet, der einzigartige Goldgegenstände präsentiert. Neiße war nämlich in der Zeit zwischen dem XII und XVIII Jahrhunders ein Goldschmiedezetrum in Schlesien. Unter den "Goldschätzen" im Glockenturm kann man unter anderem Kelche, Patente, Hostienschalen und Monstranzen finden.

Maria Himmelfahrt Kirche
Die in Jahren 1688-1692 errichtete Maria Himmelfahrt Kirche ist zusammen mit dem Kolleg und Gymnasium eines der modernsten und größten Jesuiten Barockkomplexen in Schlesien. Im Inneren befindet sich ein interessantes Altar und Polychromiereste von Karl Dankwart.

Seminar St. Anna
Der älteste Teil des Jesuitenkomplexes wurde zwischen 1656-1657 gebaut und ist ein interessantes Beispiel für die frühere Barockzeit. Der Erbauer des Seminars und der Autor des Projekts war Melchior Werner. Im Jahr 1802 wurde es in ein Krankenhaus und im Jahr 1809 in eine Waffenfabrik umgewandelt. Es wurde im letzten Krieg zerstört und 1969 wieder aufgebaut. Heute gibt es hier eine staatliche Musikschule der Primär- und Sekundärstufe.

Jesuitenkolleg
Es wurde in den Jahren 1669-1673 aus Initiative von Bischof Karl Habsburg gegründet. Im Hof des Gebäudes blieben Elemente von Verteidigungsmauern erhalten. Im Innenraum der Akademie befinden sich ein außergewöhnlich schönes Auditorium und eine umfassende Bibliothek. Hier gab es eine der ersten Apotheken, die von Mönchen geleitet wurde. Es ist heute der Sitz der nach dem Gründer benannten Schule "Carolinum".

Kloster der Schwestern von Elisabeth
Das Mutterhaus der Schwesternkongregation von St. Elizabeth. Das eklektische Gebäude wurde zwischen 1863-1865 errichtet. Die Gründerin der Kongregation, gesegnet im Jahr 2007, war Maria Luisa Merkert aus Neiße, die auch "Schlesische Samaritanerin" genannt wurde. Es gibt hier einen Erinnerungsraum, welches während des Lebens der Mutter ihr Sekretariat war. Bis heute blieb folgendes erhalten: der Schreibtisch, wo sie arbeitete, ein Koffer zur Aufbewahrung von wichtigen Dokumenten, wertvolle Erinnerungsstücke in den Vitrinen, darunter Briefe, erste Gesetze, ein Verdienstkreuz, eine Platte aus Mitgift, von der Mutter verwendete Lackstempeln und das erste Reliquiar aus Dezember 1872. Zum Kloster grenzt eine der wertvollsten Miethäuser aus Neiße an (ul. Kramarska), welches in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts gebaut wurde.

piotrapawlaKirche des hl. Peter und Paulus
Die Geschichte des im XVIII Jahrhundert gegründeten Tempels sind mit dem Orden der Chorherren verbunden – den Wächtern des Heiligen Grabes in Jerusalem, auch Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem genannt. Besonders erwähnenswert sind die im Jahr 1730 von den Brüdern Thomas Christopher und Felix Anthony Scheffler erstellte illusionistische Malereien, Spätbarockaltar aus dem Jahr 1730, Regentschaftkanzel, Orgel von William Scheffler im Jahr 1766 gebaut, die Kapelle des Heiligen Grabes und sechs barocke Beichtstühle.

wiezawroclawskaTorturm Ziębice
Der Im Jahr 1350 erbaute Ziegel-und Steinturm ist ein gotisches Gebäude, das ursprünglich in der Befestigungslinie stand. In der 2. Hälfte des XIX Jahrhunderts wurde er renoviert. Über dem Eingang befindet sich ein Steinlöwe, der im Jahr 1488 aus der Burg Ziębice nach der siegreichen Schlacht gebracht wurde. Derzeit ist der Turm ein Aussichtspunkt.


wiezabramyziebickiejTorturm Breslau
Der Turm wurde im Jahr 1351 gebaut, im XVI und XVII Jahrhundert wieder erhöht und umgebaut. 1550 wurde er verputzt und erhielt neue Verzierungen in Form von dreieckigen Spitzen und Fördertürmen an den Ecken. Der Eingang von ul. Kolejowa ist mit einem Portal von einem der marktnahen Häuser dekoriert. Die Bekrönung stellen drei Wappen dar (in der Mitte der Wappen vom Bischof Johannes Sitscha, der Gründer des Hauses der Stadtwaage).

Verteidigungsmauer
Erste Verteidigungseinrichtungen waren aus Holz und Erde (1259 oder 1261). Erst in der Zeit des Bischofs Przecław aus Pogorzele sind Stein- und Ziegelmauern entstanden. Es gab sieben Tore: Ziębicka, Wroclawska, Bracka und Celna - Nowe Miasto und Bialska, Mikołajska und Zbójnicka in der Altstadt. Bis heute blieben zwei von Ihnen erhalten – Wroclawska und Ziębicka. Erhaltene Fragmente der Verteidigungsmauer befinden sich in: Bischofshof, einem Kloster und einer Kirche von Wächtern des Heiligen Grabes, Arm des Weißen Flusses, Torturm Breslau, in der Nähe von südlichem Turm des bischöflichen Schlosses und im Garten des Jesuitenkollegs.

pieknastudnia"Schöne Brunnen"
Barockes Meisterwerk Schmied, im Jahre 1686 von William Hellewega gemacht, von dem damaligen Bürgermeister von Naas Kasper gegründet. Nun Schlesien wurde berühmt durch seine wunderschönen, Eisen, ornamental verziert Gitter.

fontanna"Triton-Brunnen"
Nysa barocke Perle in den Jahren 1700-1701 mit Marmor sławniowickiego gemacht modelliert liegt in Rom Bernini-Brunnen - Fontana del Tritone in Piazza del Tritone. Bewohner von Nysa, die sich auf die römische Tradition der Platzierung an den Fronten vieler Gebäude Inschrift SPQR - "SPQR" oder "der Senat und Volk von Rom", hatte Inschrift auf dem Brunnen SPQN geschnitzt - "Senatus Populusque Nissiensis" - "der Senat und Volk von Nysa".

Bischofspalast
Den Bau dieses prächtigen Herrenhauses für Breslauer Bischöfe begann Bischof Charles Habsburg im Jahr 1620 und wurde im Jahr 1729 während der Herrschaft von Bischof Francis Louis Neuburg beendet. An den Wänden des Hofes befinden sich alte Sonnenuhren, und auf dem Hof kann man Kanonenkugeln, Teile eines ehemaligen Rathauses, sowie zwei Grenzposten des Herzogtums Neiße betrachten. Heute existiert hier ein Museum, wo es u. a. eine Ausstellung über die Hexenverfolgung in dem Grenzgebiet Neiße-Jesenik gibtNeben dem Palast gibt es den früheren bischöflichen Sitz früher – den sogenannten Bischofsplatz.

domwagiStadtwaagen Haus
Es wurde zwischen 1602-1604 im Nord-Renaissance Stil errichtet. Es ist ein Symbol für den einst blühenden Handel in der Stadt und es war der Sitz der Maß- und Gewichtskammer. Während der Napoleonischen Kriege im Jahr 1807 zerstört. Nach einigen Jahrzehnten wieder aufgebaut. Zur Erinnerung an die napoleonische Zeit wurde in der südlichen Fassade des Gebäudes eine Steinkanonenkugel eingemauert. Im Jahr 1945 wurde es wieder zerstört und 1947 erneut aufgebaut. Heute gibt es hier die Stadt- und Gemeindebibliothek.

nysabastiofortyBefestigungen in Neiße
Ein Durchbruch für die Befestigung von Neiße war die Regierungszeit von König Friedrich II aus Preußen, der beschließ aus Neiße eine Festung zu errichten. Angewandte Architekturlösungen der Festung führten dazu, dass sie Jahrzehnte voraus war und machten Neiße zu einer der stärksten und modernsten Festungen in Europa. Bis heute blieb mindestens die Hälfte der Gebäude aus dem XVIII Jahrhundert erhalten. Im Jahr 2007 fand eine Revitalisierung von Objektenteilen, einschließlich der St. Hedwig Bastion und der Wasserfestung, statt. Wenn man in Neiße während der Ferienzeit ist, ist Ende Juli/Anfang August eine ungewöhnliche Inszenierung der Schlacht um die Festung Neiße zu sehen.

Am Stadtrand, direkt neben der Bahnlinie, gibt es den Hexenberg, wo angeblich Hexenversammlungen aus Neiße abgehalten wurden. In einem kleinen Kerker, im Innenhof und in einem der Räume des ehemaligen Bischofspalasts (heute der Museumsitz) gibt es eine Dauerausstellung über die Geschichte der Hexenverfolgung im Herzogtum Neiße. Die Ausstellung ist in drei Teile unterteilt, den Gerichtssaal, den Kräutersammlerraum und ein Gefängnis. Dort kann man die Nachbildung von Folterinstrumenten aus dem XVII Jahrhundert sehen, darunter die Nürnberger Jungfrau, den Hexenthron, spanische Schuhe, Ketzergabel und viele andere. Die Ausstellung ist während den Geschäftszeiten von Museum geöffnet (www.muzeum.nysa.pl).

Konradowa - Filialkirche St. Konrad, 1940 aus Initiative der Pfarrgemeinde gebaut. Es ist die einzige Kirche unter diesem Titel in diesem Teil Europas. St. Konrad aus Parzham (eigtl. Johannes Birndorfer) wurde in Bayern geboren, wird Gebetbruder genannt, hat fast sein ganzes Leben beim Dienst für die Pilger, Arme und Bettler verbracht, 1930 von Papst Pius XI seliggesprochen und 1934 heiliggesprochen.

Wyszków Slaski - neogotische St. Georg Kapelle, gebaut in den Jahren 1822-1824, die Speicher des XIX Jahrhunderts.

niwnicaNiwnica - das Dorf ist im dreizehnten Jahrhundert entstanden. 1297 wurde in der Dorfkirche das heilige Kreuz erwähnt, das derzeitige kommt aus dem XV Jahrhundert, mehrmals umgebaut, gotisch, mit fast vollständigem Fehlen der Stilmerkmale. Neben der Kirche befindet sich ein gemauerter Glockenturm, der zwischen 1609-1610 gebaut wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kapelle aus der ersten Hälfte des XIX Jahrhunderts mit der Barockstatue von St. Johannes von Nepomuk und das ehemaligen Renaissance-Herrenhaus, im Jahr 1618 gebaut und im Jahr 1868 umgebaut.

domaszkowiceDomaszkowice - das Dorf wurde 1136 als Rucherswalde erwähnt und 1838 als Ritterswalde. Im Dorf befindet sich eine St. Georg Kirche, im XIII Jahrhundert gebaut, in 1694 umgebaut, im Innenraum gibt es eine polychrome Wand aus der Wende des XVII und XVIII Jahrhunderts. Rund um die Kirche gibt es Fragmente der mittelalterlichen Mauer, bei der sich ein großes Büßerkreuz befindet, das traditionell mit dem Mord des Priester während der Invasion von Hussiten im XV Jahrhundert verbunden wird. Im Dorf gibt es auch eine Barockstatue von St. Johannes aus Nepomuk mit Flachrelief-Szene, wo der Heilige in Moldau auf einem Steinsockel geworfen wird. Im Wald, nahe dem Dorf, gibt es eine St. Anna Kapelle mit Stationen des Kreuzwegs aus dem Jahr 1877.

wierzbieciceWierzbiecice – ein altes Dorf, dessen Wurzel aus dem XIII Jahrhundert stammen. Die im Dorf gelegene St. Nikolaus Kirche kommt aus der Hälfte des XIII Jahrhunderts. Im XVI Jahrhundert bekam sie einen Renaissanceturm mit einer Attika gekrönt. Auf der Straße, die Neiße und Prudnik verbindet, gibt es zwei Bußkreuze. Auf einem von ihnen gibt es eine ausgelöschte Inschrift (1623 / DEN27 / MARZ).

kepnicaKepnica - eines der ältesten Dörfer im Herzogtum Neiße, das im XIII Jahrhundert erwähnt wurde. 1286 wurde die Mariä Himmelfahrt Kirche erwähnt. Im XVIII Jahrhundert umgebaut, im Jahr 1883 und 1958 renoviert, spätromanisch, mit fast vollständiger Auslöschung der Stilmerkmale. Im äußeren Teil der Kirchenmauer wurde ein Sündenkreuz eingemauert.

starylasStary Las - das Dorf wurde im Jahr 1249 als Waldow und antiquum Waldow erwähnt. Im Dorf befindet sich eine neobarocke St. Martin Kirche, die im XIV Jahrhundert errichtet wurde. Auf der Höhe des Dorfbezeichnungsschildes kann man die Überreste einer mittelalterlichen Siedlung aus dem XIII Jahrhundert sehen. Im Jahr 1945 führte die Todesmarsch Route auf dieser Weise, also die Evakuierung von Häftlingen des KZ Auschwitz.

nowylasNowy Las - das Dorf wurde im Jahr 1249 als Silva Nostra erwähnt. Das älteste Gebäude im Dorf ist die 1302 erwähnte St. Jadwiga Kirche (ursprünglich Mutter Jesu). Die spätklassizistische Kirche wurde in den Jahren 1819-1823 umgebaut, teilweise im Jahr 1945 verbrannt und 1949 wiederaufgebaut.

Charbielin - das Dorf wurde 1263 als Villa Ludvigi und 1268 als Ludwigsdorff erwähnt. Im Jahr 1302 wurde hier die derzeitige St. Johannes der Täufer Kirche erwähnt, die 1780 in einem Barockstil erbaut wurde, der verschwommene Stileigenschaften auf der Außenseite bietet. Im Januar 1945 führte durch das Dorf ein Weg, s. g. Todesmarsch.

jarnoltowekJarnołtówek - das Dorf wurde im Jahr 1248 als Arnoltowicz erwähnt. Als eine Ferienortschaft ist Jarnołtówek seit der Zwischenkriegszeit bekannt, wo viele Pensionen gebaut wurden. Heute gibt es hier zahlreiche Resorts und Bauernhäuser. Durch Jarnołtówek führt der rote Weg, von Głuchołazy nach Kopa Biskupia und Strecken (blau und gelb) aus Pokrzywna. Das Dorf ist bekannt durch Einrichtungen, wie das Herrenhaus aus der Mitte des XIX Jahrhunderts, die ehemalige Wassermühle (für Papier), der von den Italienern in den frühen XX Jahrhundert gebaute Flut-Damm und die St. Bartholomäus Kirche aus dem Jahr 1907. Auf dem Friedhof gibt es einen restaurierten Obelisk zur Erinnerung an den Besuch (1903.07.19 r.) on Kaiserin Auguste Victoria, in dem durch die Flut zerstörten Dorf. Im Dorf blieben zahlreiche Kapellen und Kreuze erhalten. In der Mitte des XIX Jahrhunderts fand man auf dem Dachboden einen "Hexenstuhl" – der ca. im Jahr 1650 als ein Folterinstrument geschaffen wurde. Es war ein Dreibeinhocker mit einem Buchenblock, mit Eisenbändern umgeben und mit 150 Nägeln beschlagen.

Der Pass unter Zamkowa Góra mit dem „Hexengrab" 
liegt an der polnisch–tschechischen Grenze, auf einer Höhe von 580 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten des Passes befindet sich ist einen Quarzitfelsen, der „Hexengrab" genannt wird. Nach der lokalen Legende sollte hier im Jahr 1614 eine Hexe getötet und begraben werden, welche die Ehefrau des Ortsvorstehers von Janov war. Eine andere Legende sagt, dass an diesem Ort eine Frau aus Jarnołtówek begraben wurde, die auch der Hexerei beschuldigt war und die den Selbstmord beging.

Skowronków - Das Dorf wurde 1786 gegründet, bis zum Jahr 1958 lag es auf dem Gebiet der Tschechoslowakei. Als Folge der Anpassung von der polnisch-tschechoslowakischen Grenze wurde es in die Gemeinde Glucholazy integriert. Durch Skowronków führt der rote Weg nach Kopa Biskupia.

Konradów – Das Dorf wurde 1263 als Villa Conradi erwähnt. Hier befindet sich die König Christi Kirche aus dem Jahr 1937, sowie zahlreiche gemauerte Kapellen und Wegkreuze.


glucholazykosciolGłuchołazy – Die Stadt ist durch Bischof Lawrence zwischen 1220 und 1232 als eine befestigte Grenzsiedlung gegründet worden. In den Dokumenten blieb der lateinische und deutsche Stadtname Capraecolium und Cygenhals (1249) erhalten, der von der Bevölkerung als Ziegenhals(kozia szyja) übersetzt wurde. Die dem flämischen Gesetz unterteilte Głuchołazy wurden immer wieder von Bränden und Überschwemmungen zerstört. Die Stadt ist für ihre Goldminen bekannt. Im Jahr 1683 rastete hier die Armee von Hieronymus Lubomirski, der nach Wien zog. Im XIX Jahrhundert ist in Głuchołazy ein Kurort errichtet worden, der hier das lokale Wasser und die Heilatmosphäre nutzte. In der Stadt blieben viele Denkmale erhalten, wie: Die St. Lawrence Barockkirche mit dem frühgotischen Portal, welches mit Mönchmasken dekoriert wurde und die Stadtmauerfragmente aus dem Oberen Torturm des XIV Jahrhunderts. Allerdings werden Głuchołazy immer mit der Goldgewinnung verbunden. Auch heute finden wir hier Reliquien für die Gewinnung dieses Rohstoffes: Fenster, Mienengrundstücke, viele Brennauflagehalden, Schlammrelikte und Bergbaustollen. Ein wichtiges Element der Landschaft Głuchołazy, das man nicht von dem Gold trennen kann, sind Berge in Opawsko (Opawskie Gory). Hier ist der Landschaftspark „Opawskie Gory" im Jahr 1988 erstellt worden. Besonders hervorzuheben sind malerische Schluchten in Głuchołaz, Zloty und Bystry Potok, sowie die das Wandern ermutigende, nicht sehr hohe, Berge. Bei den Spaziergängen durch zahlreiche touristische oder Naturwege, kann man viele Naturdenkmale, Stollen nach der Goldgewinnung, interessante Felspartien oder Steinbrüche nach der Schiefergewinnung, bewundern.

Während der Hexenverfolgung wurde Glucholazy durch die Tatsache bekannt, dass Hexen nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, sondern dass man sie auf dem Hügel hinter der Stadt aufhängte. Heute nennt man den Hügel Szybienicze Gory (Hängegebirge). Auf diesem Hügel wurden auch Überreste der Opfer begraben, die man damals im Keller des heute nicht mehr existierenden Rathauses verhörte. Mit der Hexenverfolgung ist ebenfalls der Namen, der nur wenige Metern von dem Hügel entfernten, Felswand Czarcia Skala (Teufelsfelsen) verbunden.

zlatehoryZlate Hory – Die Errichtung der Stadt ist mit der Goldgewinnung verbunden, das ihr früherer Name "Edelstadt" bestätigt. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören: Stara Poczta (Alte Post) aus dem Jahr 1698 - heute der Sitz des Stadtmuseums mit der Ausstellung, die der Hexenverfolgung in der Jesenik Gegend und der Goldgewinnungsgeschichte gewidmet ist -, das klassizistische Rathaus, die St. Kreuz Barockkapelle, Zlatorudné mlýny (Freilichtbergbaumuseum), Burgruinen - Edelštejn und der bekannte Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe.
Die Hexenverfolgung von den angeblichen Hexen in Zlate Hory begann während des dreißigjährigen Krieges nach der großen Pestepidemie, in den 30er Jahren des XVII Jahrhunderts, als man einige Bewohner für diese Katastrophe schuldig machte. Als Ergebnis der Hexenverfolgung haben in Zlate Hory 85 Menschen das Leben verloren. Über diese Ereignisse erinnern uns die Erinnerungstafel am Gebäude des Stadtmuseums, sowie die Gedenkstätte am Hinrichtungsort.

rejvizRejvíz – eine Bergsiedlung, jetzt ein Teil von Zlate Hory. Hier befindet sich ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 329,14 Hektar. Es umfasst den größten Torfmoorkomplex in Mähren, wo sich verschiedene Moortypen befinden, wie Torfwiesen. In der Mitte des Moorgebietes gibt es das aktive Torfmoor mit zwei miteinander verbundenen Moos-Seen - Kleinem und Großem (Malé und Velké Mechová jezírko).

Česká Ves - die Besitzer des Dorfes waren Familien Schrothów und Priessnitz, von denen auch die Gründer des Kurortes in Dolni Lipové (Johann Schroth) und Jeseník (Vincenz Priessnitz) kamen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die St. Josef Kirche, das Familienhaus von Johann Schroth und ein Museum von Auto-Moto-Veteranen.
Als Folge der Hexenverfolgung wurden in Česká Ves 16 Personen getötet. Als Erinnerung für die Opfer wurde auf dem Gemeindegebäude eine spezielle Tafel platziert.

Jesenik - einst das Zentrum des bischöflichen Vermögens, heute das Wirtschafts- und Kulturzentrum von der Region Jeseník. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Renaissancefestung auf dem Wasser aus dem XVI Jahrhundert mit einem Festungsgraben und einer Steinbrücke - heute befindet sich hier ein Museum, eine Maria Himmelfahrt Kirche aus dem Jahr 1882, das Renaissancerathaus, ein klassizistisches Haus aus dem Jahr 1782 - die so genannte. Folterkammer -, ein Priessnitz Denkmal aus dem Jahr 1909 und das Familienhaus von Priessnitz in Jeseník Zdroj. Das beliebteste Reiseziel ist der Křížový vrch mit der St. Anna Kapelle.
In den Jahren 1622-1684 haben in Jeseník mehr als 100 Menschen ihr Leben verloren. Im Jahr 1966, zur Erinnerung an diese kriminelle Verfahren, hat man an dem ehemaligen Hinrichtungsort ein Denkmal in Form einer Steinflamme errichtet. In der sogenannten Folterkammer, in der angeblich der letzte Henker in Jesenik und Vidnava, Michal Wachsmann, leben sollte, befindet sich eine Erinnerungstafel.
Im Kellergeschoss der Wasserfestung gibt es eine Museumsausstellung über die Hexenverfolgung in den Jahren 1622-1695 in Jesenik. Ein Element der Ausstellung ist der Film über Barbara Schmied - die erste Frau, die der Hexerei beschuldigt wurde, und die man auf dem Scheiterhaufen am 03.07.1622 in Neiße auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Dieser Film wird in der FogScreen-Technologie gezeigt (das Bild wird auf einem lichtdurchlässigen, aus dem Trockennebel erstelltem, über dem Boden schwebendem Bildschirm gezeigt).


verniroviceVernirovice - bekannter Ferienort mit zahlreichen Gastronomiemöglichkeiten und Unterkünften. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören: die Barockstatue des hl Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1727, spätbarocke St. Matthäus Kirche, die in der ersten Hälfte des XIX Jahrhunders in ein klassizistisches Stil umgebaut wurde.
Die Anfänge der Hexenverfolgung auf dem Losinsk- und Šumperkgebiet sind genau mit Vernířovice verbunden. Genau hier wurde am 07.08.1679 eine einheimische Bettlerin, Marina Schuchova, lebendig verbrannt, der der Diebstahl von der Hostie in der Kirche im Dorf Sobotín vorgeworfen wurde. Im Park vor dem Gemeindeamt gibt es ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung.

sobotinSobotín – eine späte St. Lawrence Renaissancekirche aus dem Jahr 1607, ein ehemaliges Schloss des XIX Jahrhunderts und das Mausoleum der Familie Klein aus dem Jahr 1887. Auf dem Friedhof, neben der St. Lawrence Kirche gibt es ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung.

velkelosinyVelké Losiny – das Juwel der nordwestlichen Mähren mit einem Renaissanceschloss aus dem Ende des XVI Jahrhunderts mit Barocknebengebäuden und einem prachtvollen Park, einem Thermenkurort, einer einzigartigen Handpapierfabrik und der späten St. Johannes der Täufer Renaissancekirche aus dem früheren XVII Jahrhundert, mit "Hexeraltären" aus Stein des späten XVII Jahrhunderts. Im Kurpark vor dem Pavillon Šárka, befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an 36 Opfer der Hexenverfolgung. In der Burg Zerotínski, wo in den Jahren 1678-1686 38 unschuldige Hexenverfolgungsopfer gefangen, gefoltert und zum Tode verurteil wurden, gibt es jetzt eine Erinnerungstafel.

rapotinRapotin – Eine St. Michael Barockkapelle und eine neogotische Maria Himmelfahrt Kirche aus dem Jahr 1874, neben der Kirche befindet sich ein Denkmal für 7 Opfer der Hexenverfolgung aus Rapotín und eine Steinkapelle der Hexen aus dem Ende des XVII Jahrhunderts. Die Hexenkappelen wurden höchstwahrscheinlich von Verwandten der Hexenverfolgungsopfer errichtet.

Šumperk - eine Stadt, die im XIII Jahrhundert auf den königlichen Feldern errichtet wurde, verbunden mit der Gewinnung von Edelmetallen, heute ist sie das wichtigste Wirtschafts- und Kulturzentrum des nordwestlichen Mährens. Interessanteste Sehenswürdigkeiten sind: das ehemalige Kloster einer Barockkirche Mariä Verkündigung, St. Barbara Barockkirche mit reichen Fresken, Stadtmauerüberreste, Hexenkapellen, ein Denkmal, in der Nähe des Sees, zur Erinnerung an die Hinrichtungen von 23 unschuldigen Opfer der Hexenverfolgung aus Šumperk in den Jahren 1682-1692, eine Gedenktafel bei der Straße Černohorska, die sich in einem ehemaligen Gefängniss befindet, in dem zwischen den Jahren 1679- 1696 22 Opfer der Hexenverfolgung inhaftiert, gefoltert und zum Tode verurteilt wurden, eine Gedenktafel dem Dekan und Pfarrer in Sumpersk Christopher Alojzy Lautner, im ehemaligen Pfarrhaus (Kostelni nam), gewidmet, der im Jahr 1685 in Mohelnice lebendig verbrannt wurde. Im Untergeschoss des Hauses Geshadera (ul. Kladska 1) gibt es eine Ausstellung über die Geschichte der Hexenverfolgung in der Region Jesenik- Šumperk.

Mírov – wird als eine Burg erstens im Jahr 1266 erwähnt, seit dem Jahr 1465 war es das Vermögen des Olmützer Bistums. Wichtigste historische Gebäude: eine Burg aus der Mitte des XIII Jahrhunderts, die St. Maria Magdalena Barockkirche, ein Komplex von vier Schreinen, Statuen und Denkmäler zur Erinnerung an politische Gefangene und Opfer des Faschismus. In dem burgnahen Park gibt es den Platz des gefangenen Pfarrers Lautner, wo sich ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung befindet.

Mohelnice – Bis zum XVI Jahrhundert der Sitz der Lehnsprovinz des Bistums Olomouc und ein wichtiges Handel- und Gewerbezentrum. Die Stadt wurde mehrmals während der Hussitenkriege und des dreißigjährigen Krieges verbrannt und zerstört. Wichtigste Sehenswürdigkeiten: die gotische St. Steffan Kirche aus dem Ende des XVI Jahrhunderts, Überreste der Stadtmauer mit Türmen, ein Museum mit reichen Archäologiesammlungen und auch eine Gedenkstätte, an der Stelle, wo der Priester Lautner verbrannt wurde und Gedenktafel im Haus der Hexen.

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